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Diskeeper 2007 - Defrag für Windows 
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Grundlegendes Prinzip bei der Entwicklung des leistungsfähigsten Netzwerk-Defragmentierers

Folgende Zielsetzungen bildeten die Grundlage bei der Konzipierung von Diskeeper für Windows:

  • Das Produkt muss absolut sicher in seiner Anwendung sein.
  • Es muss die Systemleistung von Windows verbessern. Das Programm wurde nicht konzipiert, um die Festplattenanzeige zu verschönern, sondern um die Festplattenleistung und damit auch die Gesamtsystemleistung zu verbessern.
  • Das Programm sollte Festplatten während des Betriebs bearbeiten, ohne dabei den Benutzerzugriff auf die Dateien zu beeinträchtigen.
  • Es sollte ohne Bedienereingriffe laufen.
  • Es muss alle Arten von Dateien defragmentieren und freien Speicherplatz zur geringstmöglichen Anzahl von großen Speicherplatzeinheiten zusammenfassen.
  • Auch während Diskeeper Dateien und den freien Speicher auf Laufwerken defragmentiert, sind jederzeit Festplattenzugriffe möglich.

Sicherheitsfunktionen

Bei der Entwicklung von Diskeeper nahm die Sicherheit den höchsten Stellenwert ein. Um das sichere Verschieben von Dateien auf Windows NT/2000-Systemen zu gewährleisten, bedient sich Diskeeper interner Mechanismen von Windows NT/2000, die von Diskeeper Corporation entwickelt bzw. implementiert und von Microsoft vollständig in Windows NT/2000 integriert worden sind. Auf Windows 95-, Windows 98- und Windows Me-Systemen verwendet Diskeeper Mechanismen, die auch von Microsoft und anderen Anbietern eingesetzt werden.

Durch die Nutzung dieser integrierten Mechanismen kann Diskeeper Daten über die Cache-Kohärenz, die Dateisicherheit und Berechtigungen erhalten und die Integrität des Dateiinhalts aufrechterhalten, und zwar unabhängig vom Fragmentierungsgrad der Dateien auf der Festplatte.

Das oberste Ziel bei der Entwicklung von Diskeeper lag darin, Datenverluste unter allen Umständen zu verhindern. Um dieses Ziel zu erreichen, erfüllt Diskeeper beim Zugriff auf Dateien folgende Kriterien:

  • unter keinen Umständen wird der Inhalt von Datendateien modifiziert
  • es wird nicht die gesamte Festplatte, sondern immer nur eine Datei bearbeitet
  • jeder Bearbeitungsvorgang läuft unabhängig von den anderen Vorgängen
  • es werden keinerlei Daten auf einem anderen Gerät oder an einem temporären Speicherplatz abgelegt
  • Diskeeper greift so auf eine Datei zu, dass während der kritischen Phase des Verschiebens kein Benutzerzugriff mit Diskeeper in Konflikt geraten kann.
  • beim Auftreten eines Fehlers wird das Verschieben der Datei abgebrochen und die Datei in ihrem ursprünglichen Zustand belassen

Der oberste Grundsatz von Diskeeper ist maximale Sicherheit!

 Diskeeper verschiebt eine Datei auf der Festplatte nur dann, wenn es absolut sicher ist, dass dabei keine Daten — einschließlich Dateiattribute — verloren gehen. Die einzige Änderung an den Dateiattributen besteht im physikalischen Speicherort der Datei auf der Festplatte. Es werden weder dateispezifische Datumsangaben geändert, noch Felder im Dateieintrags-Header zur Speicherung von Diskeeper-Daten verwendet.

Unter keinen Umständen defragmentiert oder verschiebt Diskeeper Dateien, die gezielt an einem bestimmten physikalischen Speicherplatz auf der Festplatte gespeichert werden. Kommt es während der Ausführung von Diskeeper aus irgendeinem Grund zu einem Systemabsturz, oder brechen Sie den Defragmentiervorgang von Diskeeper während des Dateiverschiebungsvorgangs ab, sind die Daten keinerlei Risiko ausgesetzt.

Hinweis zu Windows 95/98/Me: Das Anhalten oder Abbrechen eines Diskeeper-Vorgangs über die Diskeeper-Menüs und -Symbolleisten ist absolut sicher. Bei einem Systemabsturz oder einer unsachgemäßen Beendigung eines aktiven Diskeeper-Prozesses können die Angaben zum freien Speicherplatz und zu den Dateien inkorrekt gespeichert werden. Sie sollten auf jeden Fall sofort das Windows-Fehlererkennungsprogramm Scandisk ausführen, wenn Diskeeper unsachgemäß beendet worden ist. Scandisk behebt eventuelle Dateifehler.

Performance

Im Modus "Set It and Forget It" läuft Diskeeper im Hintergrund, so dass die Leistung Ihres Windows-Computers nicht nachteilig beeinflusst wird. Dabei wurde darauf geachtet, dass das Ausführen von Diskeeper den geringstmöglichen Einfluss auf die Systemleistung ausübt. Diskeeper kann mit der niedrigstmöglichen Windows-Priorität ausgeführt werden. In einem solchen Modus werden nur freie CPU-Zyklen verwendet. Diskeeper wurde so konzipiert, dass es nicht mit anderen Prozessen auf dem Computer in Konflikt gerät.

Wenn Sie Festplatten schneller defragmentieren möchten, können Sie jedoch die Defragmentierpriorität erhöhen.

Bearbeiten von Festplatten während des Betriebs

Es ist inakzeptabel, den Zugriff von Benutzern auf die Festplatte zu verhindern, während eine routinemäßige Defragmentierung erfolgt. Dies zu tun, wäre schlimmer, als auf einer fragmentierten Festplatte arbeiten zu müssen. Der Zugriff auf fragmentierte Dateien ist immer noch besser, als überhaupt keinen Zugriff zu erhalten.

Die beste Lösung ist eine Online-Defragmentierung, während Benutzer auf derselben Festplattenpartition aktiv sind. Diskeeper wurde nach diesem Grundsatz konzipiert. Während Diskeeper eine Datei bearbeitet, greift das Programm die meiste Zeit über gemeinsam mit anderen Benutzern auf diese Datei zu.

Während der letzten Phase der Dateibearbeitung muss die Datei jedoch für einen kurzen Zeitraum, d.h. für Millisekunden, gesperrt werden. Fordert ein anderer Benutzer eine Datei an, die Diskeeper gesperrt hat, wird diese Anforderung für diesen kurzen Zeitraum zurückgestellt, bis Diskeeper die Datei wieder freigibt.

Danach wird die Anforderung bedient. Aufgrund dieser Verzögerung werden beide Vorgänge niemals unterbrochen. Dadurch kann Diskeeper geöffnete Dateien gefahrlos defragmentieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Dateien mit Lese- oder Schreibzugriff geöffnet worden sind.

Hinweis: Windows NT 4.0 lässt das gefahrlose Verschieben von Verzeichnissen, MFTs und Auslagerungsdateien auf aktiven Festplatten nicht zu. (Sie können allerdings NTFS-Verzeichnisse unter Windows 2000 verschieben.) Diskeeper führt diese Aktionen daher beim Booten des Computers aus, wenn keine Gefahr besteht.

Keine Bedienereingriffe

Im Einklang mit den vorgegebenen Entwicklungszielen läuft Diskeeper in der Betriebsart "Set It and Forget It" automatisch im Hintergrund, ohne dass Bedienereingriffe erforderlich wären. Diskeeper wird so lange ausgeführt, bis Sie den Programmablauf unterbrechen.

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