Lassen Sie uns das etwas näher erklären:
Das Problem mit der Fragmentierung liegt darin, dass Dateien in kleine Teile zerstückelt abgespeichert werden. Ist der freie Platz groß genug, dann verursacht dieser nicht Notwendigerweise zukünftige Fragmentierung.
Hier die Berechnung, die dies belegt.
Auf meinem Bildschirm kann ich bei einer Vollbildanzeige 11 Reihen mit Daten und freiem Speicher sehen. Nehmen wir nun einmal an, dass zwischen den blauen Balken ein weißer Balken (freier Speicher) von einem (1) Millimeter Größe zu finden ist.
Eine Reihe misst auf meinem Bildschirm 22,7 cm. Der Millimeter freier Speicher ist dann 0,1, was 0,04% des gesamten verfügbaren Speichers ausmacht. (22,7 cm x 11 Reihen = 249,7 cm).
Das Ergebnis ist natürlich bei unterschiedlich großen Festplatten unterschiedlich. Hier wie viel Datenmenge dieser Millimeter bei verschiedenen Plattengrößen aufnehmen kann:
- 40 GB Festplatte = 40 GB * 0,04% = 16,4 MB
- 60 GB Festplatte = 60 GB * 0,04% = 24,6 MB
- 80 GB Festplatte = 80 GB * 0,04% = 32,8 MB
- 120 GB Festplatte = 120 GB * 0,04% = 49,2 MB
- 200 GB Festplatte = 200 GB * 0,04% = 82,0 MB
Wie Sie anhand dieser Berechnung erkennen können, sind 16,4 MB ausreichend um eine gewisse Anzahl von Dateien dort rein zu schreiben. Wenn man bedenkt, dass vor 17 Jahren die Festplatten gerade mal 20 oder 40 MB groß waren, kann man verstehen, wie bei den "guten alten DOS" Zeiten, die weißen Flecken verschwinden mussten.
Diskeeper wurde so entwickelt, dass Ihr Computer schneller läuft und diese Leistung aufrecht erhalten wird. Es wird nicht mit dem Ziel defragmentiert, damit der Bildschirm schön ausschaut, sondern mit dem Ziel, dass die Gesamtleistung des Computers hoch bleibt.
Sollte es Ihnen darauf ankommen, dass tatsächlich keine weißen Stellen übrig bleiben, so kann dies mit Diskeeper Pro auch erreicht werden. Diese Funktion läuft im Modus "Set It and Forget It" und dem Menüpunkt "Einstellungen ändern" - "Defragmentierungsmethoden definieren".
