DPAN - Disk Performance Analyzer für Netzwerke
Disk Performance Analyzer for Networks 1.0 (Build 105)
für Windows Server[TM] 2003 Windows[R] XP Professional Windows 2000 Professional und Server Windows NT[R] 4.0 Workstation und Server
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A. ÜBERBLICK
Disk Performance Analyzer for Networks (DPAN) ist ein eigenständiges Dienstprogramm, mit dem Sie den Fragmentierungsgrad auf den Computern in Ihrer Domäne und die Auswirkung der Fragmentierung auf die Leistung dieser Computer feststellen können.
Nach dem Installieren und Starten von DPAN erscheint eine Liste mit den Computern, die in Ihrer Domäne für eine Analyse zur Verfügung stehen. Sobald Sie die zu analysierenden Computer ausgewählt haben, installiert DPAN einen Agenten auf diesen Computern. Die Analyse kann unmittelbar nach der Installation des Agenten durchgeführt werden. Der Remote-Agent sammelt die Informationen zur Festplattenfragmentierung schnell und ohne auf dem Computer aktive Prozesse zu behindern. Anschließend leitet er diese Daten an die DPAN-Konsole weiter. Nach Abschluss der Analyse wird ein Bericht erstellt, dem Sie die Verschlechterung der Leistung des Remote-Computers infolge der Fragmentierung entnehmen können.
Die Diskeeper Corporation[R] freut sich jederzeit über Feedback mit Vorschlägen zur Optimierung dieses Dienstprogramms. Senden Sie Ihre Vorschläge bitte an wishlist@diskeeper.com, und geben Sie DPAN in der Betreffzeile ein.
Für DPAN steht lediglich ein eingeschränkter Support per E-Mail zur Verfügung. Senden Sie Ihre Support-Anfrage bitte an Tech_Support@diskeeper.com.
B. ANFORDERUNGEN
1. Zum Ausführen von DPAN sind folgende Dienste und Komponente erforderlich:
Systemanforderungen Windows NT 4 Windows 2000 (oder aktueller)
Client for Microsoft Networks Ja Ja Remote Registry Service N/a Ja Computer Browser Service Ja Ja TCP/IP-Protocol Suite Ja Ja RPC Service Ja Ja File and Print Sharing Ja Ja NetBIOS over TCP/IP (NetBT) Ja Empfohlen System Adminstrative User-Account Ja Ja TCP 445 (Direct Host SMB over TCP/IP) N/a Ja (oder TCP139) TCP 139 (NetBIOS Session Service) Ja Nein
2. Service Pack 2 für Windows XP (SP2) enthält eine gewisse Anzahl von sicherheitsspezifischen Erweiterungen des Betriebssystems. Einige dieser Erweiterungen beeinträchtigen bestimmte Netzwerkfunktionalitäten in Produkten der Diskeeper Corporation.
Vor allem Windows XP SP2 erhöht die Standardsicherheitsebenen für die Windows Firewall (zuvor unter dem Namen Internet Connection Firewall geführt). Zusätzlich wurden die Standardsicherheitseinstellungen für die RPC-Funktion (Remote Procedure Call) und DCOM (Distributed Common Object Model) im Hinblick auf eine erhöhte Sicherheit von Computern unter Windows XP SP2 geändert.
Aufgrund der an Windows XP vorgenommenen Änderungen müssen einige der neuen Sicherheitseinstellungen in Windows XP geändert werden, um eine ordnungsgemäße Ausführung von DPAN in einem Netzwerk gewährleisten zu können. Im Folgenden finden Sie die dazu erforderlichen Informationen:
A. Um eine reibungslose Ausführung von DPAN auf Windows XP SP2-Systemen gewährleisten zu können, muss DPAN.exe auf der Windows Firewall-Ausnahmeliste hinzugefügt werden. Das geschieht automatisch im Rahmen der DPAN-Installationsprozedur.
B. File and Print Sharing ist unter Windows XP SP2 zwar standardmäßig deaktiviert, muss jedoch auf den Zielcomputern aktiviert werden. Verwenden Sie den folgenden Befehl (aus Windows Command Prompt oder einer Batch-Datei), um File and Print Sharing zu aktivieren:
netsh firewall set service type = FILEANDPRINT mode = ENABLE scope = ALL
Die Diskeeper Corporation stellt ihren Kunden Richtlinien und Tools zur Unterstützung bei der ordnungsgemäßen Konfiguration von Computern unter Windows XP SP2 zur Verfügung. Die Lösungen basieren auf Informationen aus Microsoft Deployment Guides und Knowledge Base-Artikeln. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.diskeeper.com/sp2.
C. WEITERE WICHTIGE HINWEISE
1. Um die Computer in einem Netzwerk analysieren zu können, startet DPAN auf den Remote-Computern einen Windows-Dienst mit dem Namen DPAN.exe. Dieser Dienst sammelt relevante Fragmentierungsdaten und sendet sie an die Computer, über die DPAN ausgeführt wurde. Im Anschluss daran wird der DPAN.exe-Dienst angehalten und von den Remote-Computern gelöscht.
2. DPAN-Berichte basieren auf dem Performance-Verlust und unterscheiden sich von der grafischen Darstellung auf der Registerkarte „Performance” in Diskeeper[R]. In Diskeeper zeigen die Grafiken eine mögliche Performance-Steigerung. Der Textbereich auf der Registerkarte „Performance” in Diskeeper enthält jedoch die gleichen Performance-Verlustdaten, die von DPAN gesammelt und angezeigt werden.
3. Die Herstellung einer Verbindung zu Remote-Computern unterliegt folgenden Bedingungen:
o Die Remote-Computer müssen Mitglied einer Domäne sein, und Sie müssen einen Benutzernamen und ein Kennwort für ein Domänenkonto mit Administratorrechten eingeben;
oder
o Der Zugriff auf Remote-Computer, die nicht Mitglied einer Domäne sind (sondern Mitglied einer Arbeitsgruppe) muss mit einem unveränderlichen Benutzernamen und Kennwort für ein lokales Konto mit Administratorrechten möglich sein.
4. Um ein delegiertes oder lokales Administratorkonto anstelle eines Domänenadministratorkontos verwenden zu können, müssen Sie das entsprechende Kontrollkästchen im Dialogfeld „Kontoinformationen” markieren.
5. Die Performance-Messungen basieren auf geprüften Algorithmen, mit denen sich auf RAID-Datenträgern nicht unbedingt besonders präzise Daten ermitteln lassen. Wenn Sie auch auf RAID-Datenträgern präzise Daten ermitteln möchten, müssen Sie Diskeeper installieren, um die von der Diskeeper Corporation entwickelten Performance-Analysetechnologie nutzen zu können.
6. DPAN verwendet den Port 27015, um Daten von DPAN-Remote-Agenten zu erkennen. Beachten Sie, dass dieser Port auch von anderen Produkten verwendet wird und es daher zu Konflikten mit DPAN kommen kann. Beim Ausführen von DPAN wird daher von einer Verwendung dieser Produkte abgeraten.
(c) Copyright 2004 - 2006 Diskeeper Corporation Alle Rechte vorbehalten.
Diskeeper ist ein eingetragenes Warenzeichen der Diskeeper Corporation.
Microsoft, Windows, Windows Server und Windows NT sind eingetragene Warenzeichen oder Warenzeichen der Microsoft Corporation.
Alle anderen Warenzeichen sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.
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